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Unsere Nahrung ist
für die Gesundheit wichtiger
als die genetische Veranlagung;
sie entscheidet „unweigerlich
über unsere Lebenskraft
und Gesundheit“.  

 

Quelle: „Dr. Jacobs Weg


Ein altes Sprichwort besagt: „Nichts ist so schwer zu verändern wie unsere Ernährungsgewohnheiten“.

Andererseits: Wer einen besseren Weg einschlägt, der wird belohnt.

 

Radikale Umwälzungen sind in der Regel nicht die beste Wahl. Erfahrungsgemäß erfolgt schon nach kurzer Zeit die Rückkehr zu den alten Ernährungsgewohnheiten. Bedeutend erfolgversprechender ist hier der Weg der kleinen Schritte ohne Überforderung, mit Neugier auf neue Geschmackserlebnisse und Erfahrungen.

 

Wichtig zu wissen: Es gibt nicht die einzig richtige Kost für alle!

Jeder Mensch unterliegt nicht nur seinen Vorlieben für bestimmte Speisen, Abneigungen oder Unverträglichkeiten, sondern auch seinem individuellen Stoffwechselgeschehen.

 

Fleischlos unglücklich?

Grundsätzlich müssen die Statistiken nicht angezweifelt werden, die besagen, dass zahlreiche Zivilisationskrankheiten bei vollwertiger vegetarischer Kost erheblich seltener auftreten als bei „Hausmannskostlern“ mit großer Vorliebe für große Fleisch- oder Wurstrationen. Doch längst nicht jeder Vegetarier ernährt sich gesund. Bei den sogenannten Puddingvegetariern findet man verständlicherweise die positiven Gesundheitseffekte nicht.

Die Auswahl an vegetarischen, schmackhaften Rezepten ist mittlerweile so groß, dass niemand ratlos vor der leeren Bratpfanne stehen muss. Und wir brauchen auch keine 10 Kochbücher zu horten, denn in den Kundenzeitschriften, die es kostenlos im Bioladen und Reformhaus gibt, ist sicherlich für jeden mindestens ein verlockender Vorschlag dabei. Meine Empfehlung: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser. Aufwendige Kreationen mit exotischen Zutaten sind für den Anfang nicht geeignet, außer Sie sind eine versierte Hobbyköchin oder ein versierter Koch.
Zum Ausprobieren: Schrot & Korn.
Lupinen-Zucchini-Burger, Gegrilltes Frühlingsgemüse, Paprika-Tofu-Schiffchen


 

Zur Bedeutung der Ernährung für unsere Gesundheit

aus berufenem Munde:

Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung!“,
empfahl bereits Hippokrates vor rund 2500 Jahren.

Diesen hippokratischen Ansatz sehen zahlreiche Wissenschaftler, wie z.B.
Prof. Andreas Hahn von der Universität Hannover, zunehmend bestätigt:

„Lebensmittel üben viel umfänglichere Wirkungen aus als früher angenommen.
Sie tragen nicht nur zur Nährstoffversorgung im engeren Sinne bei,
sondern besitzen gleichermaßen präventive und diätetisch-therapeutische Effekte.“

Zitat von Dr. Edmund Semler in Sekundäre Pflanzenstoffe: Substanzen mit vielen Unbekannten (UGB*)


 

Sieben Grundsätze der Vollwert-Ernährung

„Vollwert-Ernährung ist eine überwiegend pflanzliche (lakto-vegetabile) Ernährungsweise, bei der gering verarbeitete Lebensmittel bevorzugt werden. Gesundheitlich wertvolle, frische Lebensmittel werden zu genussvollen und bekömmlichen Speisen zubereitet. Die hautsächlich verwendeten Lebensmittel sind Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte sowie Milch und Milchprodukte, daneben können auch geringe Mengen an Fleisch, Fisch und Eiern enthalten sein. Ein reichlicher Verzehr von unerhitzter Frischkost wird empfohlen, etwa die Hälfte der Nahrungsmenge. 

Zusätzlich zur Gesundheitsverträglichkeit der Ernährung werden im Sinne der Nachhaltigkeit auch die Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialverträglichkeit des Ernährungssystems berücksichtigt.“

(Definition von Prof. Dr. Claus Leitzmann, Dr. Karl von Koerber, Thomas Männle,

Zitat aus 'Gießener Formel: Definition der Vollwert-Ernährung', Quelle: UGB Gesundheitsberatung


 

Superfood alles gut?

„Superfoods stehen hoch im Kurs. Das bestätigen die steigenden Absatzzahlen der letzten Jahre. Ob aus Südamerika, Afrika oder Asien – je ungewöhnlicher und fremdartiger, desto beliebter. Doch Kenner wissen: Auch bei uns wachsen Pflanzen, die das Zeug zum Superfood haben“, erklärt die Expertin Johanna Feichtinger ausführlich im UGBforum 1/2018. Superfood – regional und nährstoffreich  (PDF-Download ) 

 


Das Thema pflanzliche Ernährung und ausreichende Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen
behandelt Dr. Markus KELLER* in seinem Artikel  

Vegan und vegetarisch - Die Gesundheit profitiert

Aus dem Inhalt: Seltener Diabetes, Pluspunkte fürs Herz, geringeres Krebsrisiko,
Vitamin B12 ergänzen, alternative Calciumquellen, Vitamin B2, Umsetzung im Alltag

Nachzulesen im UGBforum spezial - Ernährungsrichtungen aktuell bewertet, 2016/PDF

*Seit 2018 Professor für Vegane Ernährung                            



*UGB - siehe www.ugb.de , UGB-Akademie, UGB-Seminare

 

Bildnachweis Smoothies:  pixabay.com (free)