Expertenmeinungen


WAS IST WISSEN? 

»Wenn man ehrlich ist, dann spiegelt selbst das beste Wissen immer nur den gegenwärtigen Stand unserer Unwissenheit wider. (...)
Wissen ist immer nur die gegenwärtig beste Hypothese, nie aber absolutes Wissen.«

Zitat von Gert Scobel in „ scobel: Die Unsterblichkeit der Mythen“, 3sat, 19.1.2017 

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Wissen - Glaube - Irrtümer   unten auf dieser Seite


 

Über Azidose und den Übersäuerungsmythos

»Der Säure-Basen-Haushalt ist heutzutage in aller Munde, wenn von einer „Übersäuerung“ die Rede ist. Der Schulmediziner hält die Übersäuerung häufig noch für einen Mythos, da die umfassenden wissenschaftlichen Belege nicht Teil seiner Ausbildung waren. Er kennt den Begriff Übersäuerung als „Azidose“, die aber tatsächlich nur sehr selten auftritt. Dass der Mediziner den Begriff sprachlich falsch verwendet, ist ihm nicht bewusst; er meint damit eigentlich eine „Azidämie“, also eine Übersäuerung des Blutes. Die Naturheilkunde verwendet dagegen den Begriff Azidose korrekt.«

Quelle: Dr. Ludwig M. Jacob in:  Die Fakten hinter dem Übersäuerungsmythos

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Puffersysteme und Übersäuerung 

»Unser Organismus übersäuert schleichend (Sebastian et al., 2002). Denn die moderne westliche Ernährungsweise enthält einen hohen Anteil an tierischem Protein, das ... den Körper mit Säuren überlastet, sowie an säurebildendem Phosphat, Sulfat und Natriumchlorid.«

Quelle: Dr. Ludwig M. Jacob in Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts(nutrica MEDia), Leseprobe

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»Der Anstieg fixer Säuren im Blut kann klinische Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben (van Limburg Stirum, 2008). Der Säureüberschuss beeinflusst das zelluläre Membranpotenital und kann zu Herzrhythmusstörungen, verminderter myokardialer Kontraktion sowie der Aktivierung des Sympathikus und des RAAS ... und somit zu Hypertonie führen.« 
(Fachinformationen von Dr. Ludwig M. Jacob)

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Über den Pionier der Erforschung des Säure-Basen-Haushalts Dr. Friedrich F. Sander

»Für die mit seiner Untersuchungsmethode nachgewiesene Übersäuerung des Bindegewebes hat SANDER den Begriff „latente Azidose“ geprägt ... Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass trotz einer „Überfüllung der Säuredepots des Organismus“ gleichzeitig völlig normale Verhältnisse im Blut vorliegen können, die Übersäuerung im Blut also latent (verborgen) bleibt ... Das Vorliegen einer latenten Azidose zeigt sich in der AQ-Tageskurve (...)

Latente Azidosen haben laut SANDER zwei Ursachen: 1. Exogene Entstehung durch mangelnde Aufnahme von Basen über die Ernährung, 2. Endogene Entstehung durch pathologische Säurebildung im Organismus ---

Das Bindegewebe als Säuredepot -  In der wissenschaftlichen Diskussion um den Einfluss der Ernährung auf den Säure-Basen-Haushaltwurde die Bedeutung des Bindegewebes bislang stark vernachlässigt.«

Quelle:  PDF "Leben und Werk des Arztes und Chemikers Dr. med. Dr. phil. nat. Friedrich Franz Emil Sander"

von Dr. oec. troph. Edmund Semler / Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren 47, 12 (2006)

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Herzinfarkt - übersäuerter Herzmuskel

»Der Ablauf eines Herzanfalls ... (...) Die sympathischen Impulse zur Steigerung des Herzstoffwechsels geraten außer Kontrolle. Durch den Ausfall der parasympathischen Bremswirkung überdreht und überhitzt der Stoffwechsel mit der Folge, dass sich Laktat (Milchsäure) im Herzmuskel anhäuft. Der Herzmuskel übersäuert.

Übersäuerung schwächt und lähmt die Muskulatur. Da das Herz ... ständig Pumparbeit gegen einen hohen Druck leisten muss, führt die Übersäuerung schließlich zum Nachgeben der Muskulatur und zur Überdehnung bestimmter Muskelpartien.«

Quelle: „Herzinfarkt. Neue Wege. 10 ärztliche Ratschläge ...“ von Dr. Knut Sroka / Books on Demand 
Strophantin - Eine Neubewertungvon Dr. Knut Sroka (www.die-medizinische-welt.de)

Die herzkranke Gesellschaft“: Video-AUSSCHNITT, NDR-Dokumentation '45 min'   • ganze Sendung 

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Metabolische Azidose

„Die heute beobachtete nahrungsinduzierte metabolische Azidose stellt ein Missverhältnis zwischen derzeitig üblicher westlicher Kost und des genetisch bestimmten Nährstoffbedarfs dar. Ein optimaler Säure-Basen-Haushalt wird durch eine überwiegend pflanzliche erreicht, die auch nur mäßige Mengen an Getreideerzeugnissen enthalten sollte (Sebastian u.a. …).

Quelle: "Vollwert-Ernährung.  Konzeption einer zeitgemäßen und nachhaltigen Ernährung" von Karl von Koerber, Thomas Männle, Claus Leitzmann / Haug  

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Säure-Basen-Haushalt

»In jedem Organismus stehen Säuren und Basen in einem lebenswichtigen Gleichgewicht, das über verschiedene Wege wie die Atmung oder die Nierenfunktion geregelt beziehungsweise abgepuffert wird. Auch die Ernährung beeinflusst den Säure-Basen-Haushalt. So steigert insbesondere Fleisch die Säurebelastung des Körpers, was aber die körpereigenen Puffer in der Regel problemlos ausgleichen.

Abwechslungsreiche Ernährung und Bewegung am besten

(...) Eine abwechslungsreiche, eher basische Ernährung mit wenig oder gar keinem Fleisch und viel frischem Obst und Gemüse sei aber auf jeden Fall gesund. Mindestens ebenso wichtig ist aber viel Bewegung, denn körperliche Bewegung verbessert die Säureausscheidung.«

Quelle: NDR Fernsehen, Visite, 19.04.2016 

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Schlacken?  Entsäuern?  Umgangssprachlich, unwissenschaftlich, populär

An diesen Begriffen stoßen sich viele Schulmediziner und Wissenschaftler, ähnlich wie an "Gewebeübersäuerung". Jedem bleibt es unbenommen, sie durch Stoffwechselendprodukte zu ersetzen. Seit Jahrzehnten verwenden insbesondere naturheilkundlich orientierte Mediziner Bezeichnungen wie "entsäuern" oder "entschlacken". Bereits der Arzt, der das Heilfasten entwickelt hat, Dr. Otto Buchinger, gebrauchte das Wort Schlacken quasi als Synonym für im Organismus eingelagerte bzw. zu eliminierende Ausscheidungsprodukte des Stoffwechsels. Ebenso der Darmspezialist Dr. F. X. Mayr und dessen Schüler, die Mayr-Ärzte.
Dr. Robert M. Bachmann spricht sowohl von "Rest- und Abfallstoffen"(1)  als auch von "Schlacken"(2).
Auch Sabine Wacker, die bekannte Basenfasten-Expertin, bezeichnet "Altlasten" als "Schlacken"(3). Und in dem Buch „300 Fragen zur Säure-Basen-Balance“ (GU) erläutern sie und Dr. Andreas Wacker: „Ablagerungen oder Ausscheidungsprodukte des Stoffwechsels klingt besser - bedeutet aber dasselbe“.

Im Netzwerk Frauengesundheit teilt die Ärztin Prof. Dr. Ingrid Gerhard mit:  „Werden Säuren nicht neutralisiert und ausgeschieden, lagern sie sich im Bindegewebe als saure Schlacken ab.“ (4).

 

(1) „Natürlich gesund durch Säure-Basen-Gleichgewicht“ (Trias) / (2) „Säure-Basen-Therapie - So hilft sie mir bei Magen-Darm-Beschwerden“ (Trias) / (3) „Basenfasten! Die Wacker-Methode“ (Trias) / (4) Ich bin sauer ...“ (Netzwerk Frauengesundheit)

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Entschlackung und Entgiftung

»Die Worte „Entschlackung“ und „Entgiftung“ sind Vokabeln, die wir aus der Naturheilkunde kennen. (...)

Gemeinhin versteht man unter Schlacken Rückstände, die bei Verbrennungsprozessen anfallen (Hochofen, Lava ...) und Gifte sind bestimmte Stoffe, die giftig sind. Um es kurz zu machen: Alle Energie des Stoffwechsels wird durch Verbrennung freigesetzt, feste Rückstände sind alle anorganischen Verbindungen und jeder Stoff ist giftig, wenn er in ungeeigneter Konzentration oder am falschen Ort vorliegt. In der Naturheilkunde spricht man von Verschlacken oder Vergiftung deshalb auch, wenn der Stoffwechsel behindert ist und es zu Stauungen kommt. (...)

Der Sinn einer Entgiftungs- bzw. Entschlackungskur besteht darin, bereits im Vorfeld der erkennbaren spezifischen Symptome einzugreifen und die Vitalität wieder herzustellen.«

Quelle: Dr. Martin Diefenbach, DRELUSO

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Abtransport von Stoffwechselabfall“ / Schlaf für die Gesundheit

»'Schlaf ist für das Gehirn wie ein Spülprogramm. Im Schlaf werden Abbaustoffe ausgewaschen', erklärt Schlafmediziner Prof. Geert Mayer von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Fehle der Schlaf, könnte sich Abfall des Gehirnstoffwechsels ablagern und Schaden anrichten.«

Quelle: „Das Gehirn räumt im Schlaf auf“ von Kai Wiedermann, Hamburger Abendblatt, 28.09.2016

Näheres: Gehirn räumt im Schlaf auf - und bleibt dadurch lernfähig, Uni-Klinik Freiburg, PM 24.8.2016

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PRO und KONTRA Übersäuerung - Prof. Andreas Michalsen 

„Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass der menschliche Körper bei ansonsten gesunden Menschen durch Ernährung übersäuern kann“, meint Prof. Andreas Michalsen vom Immanuel Krankenhaus in Berlin. Jedoch steht für ihn fest, „dass zu viel Fleisch und Wurst Osteoporose fördert“. Auch wenn die Theorie dahinter wissenschaftlich nicht bewiesen sei, „Basenfasten ist aus seiner Sicht 'zweifelsohne eine Wohltat für den Körper und kann dazu führen, dass neue Energie freigesetzt wird'“.

Quelle:  Was Basenfasten bringen soll“, Hamburger Abendblatt, 21.9.2016

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Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen

»Auf die Empfindlichkeit an sich sollte man aber in jedem Fall achten. Nicht jede Neuerung in unserer Esskultur muss man brav runterschlucken. Weizen zum Frühstück, Mittagessen und Abendbrot, Fruktose in jedem Fertigprodukt, das nicht bei drei auf dem Baum ist, oder Milch lange nach der Säuglingszeit - es ist nicht verrückt, wenn das dem eigenen Körper nicht gefällt.«

Quelle: „Darm mit Charme“ von Giulia Enders (Ullstein) 

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Wie gesund sind Omega-3-Fettsäuren? 
Eine differenzierte Bewertung von Dr. Ludwig Manfred Jacob

»Reichlich Fisch ist bisher eine häufige Ernährungsempfehlung bei Prostatakrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Studienlage zeigt diesbezüglich jedoch ein durchwachsenes Bild, welches die Janusköpfigkeit von Fischöl unterstreicht.«

In seinem ausführlichen Fachartikel befasst sich Dr. Jacob unter anderem mit den folgenden Themen:

• Schützen Omega-3-Fettsäuren vor Krebs oder fördern sie ihn?

• Fischöl kann Herz und Gefäßen nützen und schaden

• Schädigungsmechanismen durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren

• Ernährungsempfehlung für Fette

Quelle:  „Wie gesund sind Omega-3-Fettsäuren?" von Dr. Ludwig M. Jacob

(Dr. Jacobs Institut für komplementär-medizinische Forschung) 

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Evolutionsgemäße Kost: überwiegend pflanzlich

»Die evolutionsgemäße Kost bedeutet heute für fast alle Menschen eine gemischte, jedoch stark überwiegend pflanzliche Kost, die somit als die natürliche Ernährung des Menschen angesehen werden kann.«

Quelle: „Ernährung des Menschen“ von Prof. Dr. Claus Leitzmann und Prof. Dr. Ibrahim Elmadfa

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Ernährung und Zivilisationskrankheiten

»... Daher rührt auch diese Aussage, dass man mit einer vernünftigen Ernährung mindestens die Hälfte dieser Zivilisationserkrankungen vermeiden könnte.« 

Zitat von Prof. Dr. Claus Leitzmann / „Expertenrunde Ernährung und Gesundheit - Thema: Vegane Ernährung (youtube)

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Faszien - Welche Rolle spielt der pH-Wert?

»Faszien enthalten wie Muskeln Zellen, die sich zusammenziehen können. Diese so genannten Myofibroblasten sind in einer gesunden Zwischenzellflüssigkeit entspannt und unterstützen damit die Flexibilität der Faszie. (...) Der Zustand der Zwischenzellflüssigkeit hängt von unserer Ernährung ab. Enthält die Nahrung unverwertbare Stoffe, so sammeln diese sich an, die Flüssigkeit wird weniger fließfähig. Durch Übersäuerung verändert sich der pH-Wert, die Myofibroblasten ziehen sich zusammen, die Faszie wird steif und reißanfällig. Zunehmende Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, Verschleiß an Gelenken und Wirbelsäule, Unterversorgung der Zellen, steigende Verletzungsanfälligkeit und sinkende körperliche Leistungsfähigkeit sind die Folge.«

Quelle: Gesundheits-BLOG von Dr. Petra Bracht 

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Was hat das Zwerchfell mit Übersäuerung zu tun?

»Die meisten Menschen heute sind - teilweise drastisch - mit Sauerstoff unterversorgt. Fatalerweise ohne es zu wissen. Die Folgen sind schwerer heilende Wunden, die Übersäuerung der Zwischenzellflüssigkeit in den Geweben nimmt immer mehr zu, da zu wenig Säure abgeatmet wird. Die Durchblutung der inneren Organe der Bauchhöhle ist vermindert wodurch deren Nährstoffversorgung ebenso wie die Abfallentsorgung unzureichend sind. Der Verdauungstrakt funktioniert nur eingeschränkt. Der Blutdruck ist durch im verspannten Zwerchfell eingeengte Gefäße unnatürlich erhöht oder erniedrigt. Die Bewegung der inneren Organe, welche durch das Zwerchfell beeinflusst wird nimmt ab, sie sinken ab weil die Faszien erschlaffen. Reflux entsteht, weil der Schließmechanismus am Speiseröhrenende durch die einengende Anspannung des Zwerchfells und dessen Faszien zunehmend schlechter funktioniert.«

Quelle: Gesundheits-BLOG von Dr. Petra Bracht ('Gesundes-Zwerchfell', 2017) 

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Kontrovers diskutiert - Die andere Meinung 

Mythos Übersäuerung - Echt ätzend

»Fakt ist: Vor allem nach dem Verzehr eiweißreicher tierischer Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Eier, Käse und Fisch entstehen im Stoffwechsel Säuren. Fakt ist aber auch: Der Körper scheidet diesen Säureüberschuss auf verschiedenen Wegen – vor allem über die Nieren, teilweise auch über die Lunge und den Schweiß - wieder aus, wodurch Säuren und Basen wieder ins Gleichgewicht kommen. Zudem enthalten Gemüse und Obst reichlich basisch wirkende Mineralstoffe und Spurenelemente – auch die sauer schmeckende Zitrone. Dadurch wird die im Stoffwechsel anfallende Säure neutralisiert. 'Die natürlichen Puffersysteme des Körpers, eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse und Obst, mäßig tierischen Lebensmitteln, viel trinken sowie Bewegung schützen ausreichend vor Übersäuerung', so fasste die Verbraucherzentrale Hessen vor einigen Jahren in einer Broschüre den Sachstand zusammen.«

Quelle: Der Tagesspiegel, Adelheid Müller-Lissner, 23.12.2014

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Orthomolekulare Medizin und intrazelluläre Übersäuerung

Information des Instituts für Allgemeinmedizin Frankfurt: 

„Gemäß einschlägigen medizinischen Lehrbüchern ist es laborchemisch nicht möglich, eine Übersäuerung objektiv zu messen. (...) Keiner der dargestellten Tests zur Säure-Basen-Analyse im Rahmen der orthomolekularen Medizin ist ausreichend in klinischen Studien untersucht, um als wissenschaftlich fundierte Methode zur Diagnose einer intrazellulären Übersäuerung zu genügen.“

Quelle: "IGeL-Helfer, Säure-Basen-Analyse im Rahmen der orthomolekularen Medizin", vermutlich 2007
(Zugriff Internet: 2.1.2017) 

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Wissen - Glaube - Irrtümer

Mittlerweile werden wir mit Informationen aller Art überflutet. Internetnutzer, die zu bestimmten Themen zu recherchieren versuchen und nicht bereits über ein fundiertes Basiswissen verfügen, haben es oft schwer, seriöse und verlässliche Quellen ausfindig zu machen. So erhält man nicht nur eine schier unüberschaubare Masse an unterschiedlichsten Informationen, sondern wird - was besonders irritierend ist - mit völlig gegensätzlichen Behauptungen, Meinungen oder „Studienergebnissen“* konfrontiert.
Meine Ausführungen auf diesen Seiten können als Anregung verstanden werden, sich mit den vorgestellten Themen zu befassen und bei Interesse weitere Recherchen anzustellen.

Auch wenn es nicht immer einfach ist, seriöse Quellen zu finden, geben Sie sich nicht mit den erstbesten Informationen zufrieden, mögen die Argumente und Erklärungen noch so plausibel klingen. Konträre Überzeugungen unter Fachleuten und Wissenschaftlern gab es zu jeder Zeit. Keiner ist allwissend, sondern verkündet stets nur seinen aktuellen Wissensstand (und schlimmstenfalls den von vorgestern).

Aber etwas scheint tatsächlich gewiss zu sein; der Biologe und Philosoph Jakob Johann von Uexkül (1864-1944) hat es vorzüglich formuliert:  »Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.«


*Näheres zu unterschiedlichen Qualitäten von Studien (valide, randomisiert, Kohorten-, Metastudien usw.)
siehe Wikipedia und Fachliteratur

Ilona M. Schütt • www.basenfasten-hamburg.net


 

Die Textauswahl dient der Erweiterung der allgemeinen Informationsvielfalt und Unterstützung meiner Ausführungen.